Während man im Rest der Republik noch glaubte,
dass der Strom aus der Steckdose kommt,
eröffnete der Freistaat Bayern am 31.10.1957
den 1. bayerischen Atomreaktor, liebevoll Atomei genannt.
Das “Atomei” hatte man in das kleine und unbedeutende Nest
Garching bei München gelegt
und von hieraus strahlte der bayerische Forschergeist hinaus in alle Welt.

Bild: Das Atomei, Atomreaktor Garching
Selbst bei den obligatorischen Störfällen
bestand niemals Gefahr für die Bevölkerung
und so übernahm,
das mittlerweile zum Universitätsstädtchen herangewachsene,
Garching das schmückende Blechei in sein Stadtwappen.
Andere Städte, wie Harrisburg oder Tschernobyl,
wollten dem Vorbild der Stadt Garching nicht folgen.

Am 28.Juli 2000 wurde nach fast 43 Jahren der Betrieb beendet
und das Bauwerk unter Denkmalschutz gestellt.
Lesen Sie demnächst im Bayern Blog: Die bayerische Atombombe

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