Der Bayer an sich ist ein heimatverbundener Mensch,
er liebt seine bayerische Heimat, das bayerische Essen und das bayerische Bier.
Nur selten verl????t er seinen angestammten Lebensraum
und dann vor Allem deswegen, um sich zu ??berzeugen,
da?? es woanders garantiert nicht lebenswert ist.
Nichts ist dem gstandnen Bayer mehr zuwider als Bevormundung
(au??er durch die bayerische Einheitspartei CSU)
und wenn sich jemand f??r etwas Besseres h??lt.
Sein oberstes Lebensmotto ist schlie??lich: ” leben und leben lassen”.

So hat sich ??ber die Jahrhunderte eine tiefe Kluft,
auch Wei??wurst??quator genannt, aufgetan.
Alle die n??rdlich dieser nat??rlichen Grenze hausen sind dem Bayern nicht geheuer
und werden deshalb Prei??n (abgeleitet von Preussen) genannt.
Da man in Bayern, die oft besserwisserischen Prei??n,
mit ihrem seltsamen Deutsch
und ihren ans Perverse grenzenden Essgewohnheiten
(Wei??wurscht mit Ketchup) nicht besonders liebt,
hat man auch Steigerungsformen zu dem Wort Prei?? (Preusse) entwickelt,
so:
Prei??
Sauprei?? (weiblicher Schweinepreusse)
Sauprei?? greislicha (weiblicher Schweinepreusse h??sslicher,
auch Sauprei?? gstingada (weiblicher Schweinepreusse stinkender)

Dieses Vokabular reichte jahrhundertelang aus,
um klarzustellen wo der Bartl an Most hoid.
Die Welt war noch klein und bestand eben nur aus 2 L??ndereien,
Bayern und Preussen.
In Zeiten der Globalisierung mußte man selbstverständlich auch den bayerischen Sprachschatz anpassen und so entstanden neue Wortschöpfungen,
wie z.B.:
Saupreiß japanischer
oder für zuagroaste Chinesen:
Preiß chinesischer

Zum besseren Verst??ndnis:
Video: G??nther Gr??nwald – Sauprei??

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